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Antworten auf häufig gestellte Fragen

 

Werden Elektro-Zweiräder subventioniert?

NewRide ist ein Kompetenzzentrum und subventioniert deshalb nicht. Einzelne E-Scooter Regionen und E-Bike Gemeinden sprechen Förderbeiträge für ihre Einwohner. Sie sind unter dem Menupunkt Gemeinden zu finden.

Wie gross ist die Lebensdauer der Batterien?

Bei den allermeisten Elektrovelos kommen unterdessen Lithium-Ionen Akkus zum Einsatz. Sie sind leicht, kompakt und erlauben grosse Reichweiten. Ganz selten sind noch die schwereren Nickel-Metallhydrid-Akkus verbaut, welche bei niedrigen Temparaturen nur einen geringen Leistungsverlust haben. Alle Akkus unterliegen einer Alterung. Diese äussert sich jedoch je nach Akkutyp verschieden, es muss aber bei allen damit gerechnet werden, dass der Akku nach 3 bis 5 Jahren ersetzt werden muss. Für die Amortisation der Akkus sollte man pro Jahr einen Betrag von 200 bis 300 Franken einrechnen. Generell hält ein häufiger Einsatz die Akkus fit, wodurch eine höhere Lebenserwartung erwartet werden kann.

Wie werden Batterien von Elektro-Zweirädern entsorgt?

Beim Ersatz einer Batterie nimmt der Händler die alte Batterie zurück. Er tauscht sie bei seinem Lieferanten (Hersteller oder Importeur des Fahrzeuges) ein. Dieser gibt sie an eine Batterierecycling-Firma zur Zerlegung in die Ursprungsmaterialen ab. Dank den grossen Mengen kann davon ausgegangen werden, dass – im Gegensatz zu den kleinen Haushaltbatterien – die Batterien von Elektro-Zweirädern nicht im Müll landen, sondern wieder verwertet werden.
Die bekanntesten Schweizer Firmen sind Batrec in Wimmis (BE) und Recymet in Adens (VD).
Die Wiederaufbereitung einer Batterie erfordert pro kg ca. 1,25 kWh Energie und 11 l Wasser. Die Kosten für die Wiederaufbereitung betragen ca. 5 Fr. pro kg. Sie werden vom Konsumenten beim Kauf in Form einer vorgezogenen Entsorgungsgebühr bezahlt.

Dürfen Batterien ganz entladen werden?

Nickel-Kadmium-Batterien schätzen es, ganz entladen zu werden. Den Bleibatterien dagegen bekommen solche Tiefentladungen nicht gut, weshalb dies hier zu vermeiden ist. Wie die Batterien zu laden und zu pflegen sind, um eine möglichst grosse Batterielebensdauer zu erreichen, weiss Ihr Händler oder die NewRide-Informationsstelle in Ihrer Gemeinde.

Sind Lithium-Batterien gefährlich?

Bei den Lithium Batterien ist es besonders wichtig, dass die Spannung während der Ladung exakt eingehalten wird. Sonst kann die Zelle überhitzt werden. In Extremfällen kann es sogar zu einem Brand kommen.
Die in der FLYER-C-Serie der Firma Biketec AG eingesetzten Lithium-Batterien basieren auf der Lithium-Ionen Mangan Technologie. Diese bewährt sich seit Jahren bestens im Alltagseinsatz, u.a. werden auch mehrere 10'000 Elektrofahrräder in Japan mit dem gleichen Zellentyp seit Jahren problemlos betrieben.

Warum entspricht die Reichweite nicht den Angaben im Prospekt?

Steigung, Aussentemperatur, Temperatur beim Ladend der Batterien, Gegenwind, zugeladenes Gewicht, Reifendruck, Alter der Batterien und bei den E-Bikes die persönliche Tretunterstützung sind alles Faktoren, welche die Reichweite entscheidend beeinflussen.
Zum Beispiel reduziert sich die Reichweite eines E-Bikes von üblicherweise 30 km bei einer Steigung von 10 Prozent auf 4 bis 6 km. Mit einem Kinderanhänger erreicht dieses E-Bike nur noch eine Reichweite von 50 bis 70 Prozent, also etwa 15 bis 21 km.

Wo kann ich die Batterien meines Elektro-Fahrzeugs auf einer längeren Fahrt laden?

Für Elektro-Zweiräder sind grundsätzlich alle haushaltsüblichen Steckdosen geeignet, um die Batterien nachzuladen. Zahlreiche Restaurants, Hotels, Museen, Garagen, Private, Organisationen und Firmen bieten ihre Steckdose zum Laden der Batterien von Elektrofahrzeugen an. Rund 500 solcher Lademöglichkeiten sind in einem Verzeichnis aufgelistet. Immer öfter befinden sich Steckdosen auch an Fahrrad- und Motorradständern.